Wirkungsansatz
Wir messen Lernen, nicht nur Klicks.
Vor jeder Erprobung formulieren wir konkrete Fragen. Reichweite, Nutzung, Orientierungskompetenz und langfristige Ergebnisse werden nicht miteinander verwechselt.
Vorab definieren
Erfolgskriterien, Risiken und Abbruchpunkte werden vor der Datensichtung festgelegt.
Stimmen einbeziehen
Jugendliche, Beratende und Eltern werden getrennt und geschützt gehört.
Ehrlich berichten
Unklare oder negative Ergebnisse sind Lernresultate, keine Störung.
Unsere Wirkungskette
Wir erwarten nicht, dass eine einzelne App-Nutzung direkt einen Ausbildungsabschluss verursacht. Der plausible Weg beginnt kleiner: verständlichere Optionen, bessere Fragen, ein geplanter Realitätstest und informiertere Gespräche. Erst danach können Bewerbungs- und Übergangsergebnisse betrachtet werden – mit den vielen externen Einflüssen, die dazugehören.
• Input: Zugang, Material und Begleitung.
• Aktivität: erkunden, vergleichen, fragen, planen.
• Frühes Ergebnis: Orientierungskompetenz und Handlung.
• Späteres Ergebnis: Übergang, Verbleib und Entwicklung.
Welche Aussage wir nicht machen
Wenn 70 Prozent einer Pilotgruppe eine Ressource öffnen, haben wir Nutzung beobachtet – nicht bessere Entscheidungen. Wenn Teilnehmende anschließend klarere Fragen formulieren, kann das ein Lernsignal sein, aber ohne geeignetes Design keine kausale Wirkung. Berichte benennen diese Grenze ausdrücklich.
• Keine Kausalität aus Vorher-Nachher allein.
• Keine Erfolgsquote ohne Nenner und Teilnahmebeschreibung.
• Keine Ausblendung von Nichtnutzung oder Abbruch.
• Keine nachträgliche Änderung der Hauptfrage, um Erfolg zu zeigen.
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